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Castine
Herrschaftlich empfängt den
Besucher clas von Meer umgebene Castine. Viktorianische
Residenzen auf weitläufigen Rasen und breite Alleen, über
die sich clas Geäst mächtiger alter Ulmen wölbt, sind das
Markenzeichen dieses 1200-Seelen-Städtchens. Die Franzosen
bauten hier 1613 ein Fort, 1667 erhielt ein Pariser Adliger
namens Castin das Land als Lehen, doch die Engländer
vertrieben die Konkurrenz schon wenig später. Während des
Unabhängigkeitskriegs erlitten die Amerikaner hier eine
unnötige, durch ihre unentschlossenen Offiziere verursachte
Niederlage, an der auch Bostons liebster Rebell, der
Silberschmied Paul Revere, nicht ganz unschuldig gewesen
sein soll. Seitdem geht es jedoch ruhiger zu. Gestresste
Städter erholen sich auf den Veranden schöner Country Inns,
der Tourismus in Castine ist entschieden unaufgeregter als
in Bar Harbor, woran auch die renommierte Maine Maritime
Academy nichts geändert hat. Zu ihr gehört das
Ausbilclungsschiff ))State of Mainea, ein ehernaliger
Truppentransporter, der zehn Monate im Jahr hier vor Anker
liegt und clann besichtigt werden kann (Zeiten erfragen
unter Tel. 207/326-2206). Und noch eine irgendwie zu Castine
passencle, leicht schlifrige Attraktion: das Wilson Museum (Encle
Mai-Sept., Di-So 14-17 Uhr), es enthalt die aus Mineralien,
afrikanischen Masken und neolithischen Steinwerkzeugen
bestehencle SammIung eines gewissen Dr. John Howard Wilson.
Übernachten
Nostalgisch - Pentagöet Inn: 26 Main St., Castine, Tel.
207/326-8616, 1-800845-1701, www.pentagoet.com, 115-245 $.
Ein perfekter Rückzugsort: schönes Queen-Anne-Haus mit
herrlicher Veranda, Erker, Türmchen. 20 schnuckelige Zimmer,
B & B.
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